Ein System, das die Ordnung übernimmt, damit du beim Denken bleibst — meine Obsidian-Vault zum Auseinandernehmen.
Die DNG Vault ist die Struktur, mit der ich arbeite. Entstanden ist sie nicht als Produkt, sondern weil mein neurodivergentes Denken sich sonst nicht sortieren ließ: zu viele Fäden auf einmal, keine Reihenfolge. Sie ist ein äußeres Ordnungssystem für einen Kopf, der viel gleichzeitig kann und wenig nacheinander. Der komplette Rundgang im Video →
Die meisten Zettelkasten-Systeme setzen darauf, dass Struktur von selbst entsteht: Du schreibst, du verlinkst, irgendwann bildet sich ein Netz. Das verlangt, dass du die Form nebenbei mit erfindest.
Meins geht den anderen Weg. Jede Notiz hat vorher einen Typ, einen Ort und eine Regel. Nicht nur, weil Ordnung schöner ist, sondern vor allem, weil die Frage „wohin gehört das" bei mir dazu führt, dass ich gar nicht erst schreibe. Der Preis ist, dass es standardisierter ist als ein klassischer Zettelkasten. Der Gewinn ist, dass ich nur noch wählen und nicht erfinden muss.
Wenn du gern assoziativ arbeitest und Struktur wachsen lässt, ist das hier das falsche System. Wenn dein Kopf viele Fäden gleichzeitig hält und keine Reihenfolge findet, ist es genau dafür gebaut.
Neue Notiz, Vorlage wählen, fertig. Sie verschiebt sich selbst in den richtigen Ordner und stellt sich ihr Zeichen voran — 🌱 für einen Gedanken, 🗃️ für ein Konzept, 📕 für ein Buch. Du hast keinen Ordner ausgesucht und keinen Tag gesetzt.
Die Frage „wo gehört das hin" verlangt, dass du dein ganzes System im Kopf hast. Die Frage „was ist das" verlangt nur einen Blick auf das, was vor dir liegt: ein Gedanke, eine Quelle, ein Konzept. Darauf gibt es 34 Antworten.
Zwei Richtungen gleichzeitig: ein Pfeil nach oben zeigt auf genau einen Oberbegriff, die Eigenschaft Konzepte auf beliebig viele. Senkrecht wie Ordner, waagerecht wie ein Netz. Zur Konzeptebene im Video →
Die Konzeptnotiz, an der deine Notiz hängt, sammelt von allein ein, was auf sie zeigt — und sortiert es nach Notizart. Gedanken zu Gedanken, Bücher zu Büchern, offene Aufgaben nach oben. Diese Liste pflegst du nie: sie entsteht von alleine.
Du öffnest ein Konzept, an das du lange nicht gedacht hast, und siehst untereinander: vier Gedanken, zwei Bücher, einen Podcast, einen Videoentwurf und die Aufgaben, die noch offen sind. Nichts davon hast du zusammengetragen. Für diese Funktionen ist das ganze System gebaut — alles andere ist Vorbereitung darauf.
34 Arten, jede mit Vorlage, Zeichen, festem Ort und einer Definitionsnotiz, die erklärt, wozu sie da ist.
Nicht eine Liste von Links, sondern ein automatisch gebauter Index: Was zeigt auf dieses Konzept — und was für eine Art Notiz ist es?
Eine für die Hierarchie, eine für das Netz. Du kannst blättern wie in Ordnern und springen wie in einem Graph.
Jede Aufgabe hat eine Priorität und einen Modus. An schlechten Tagen filterst du nach dem, was heute geht. Im Video →
Tag, Monat, Jahr. Monats- und Jahresnotizen werten die Tage selbst aus und bauen daraus ihr Review. Im Video →
Artikel, Bücher und Videos mit fünf Stufen von „nicht verarbeitet" bis „archiviert". Du siehst, was noch aussteht.
Zwanzig Plugins, Theme und Snippet sind vorkonfiguriert dabei.
Läuft lokal, kein Abo, keine Cloud.
Sie ist das Ergebnis von zwei Jahren Arbeit an meinen Bedürfnissen, nicht an deinen. Wer sie eins zu eins übernimmt, bekommt 34 Notiztypen, von denen er drei braucht — und benutzt sie deshalb nicht. Das habe ich oft genug gesehen.
Nimm mit, was du brauchst, und verschlanke den Rest. Der Teil, der wirklich essenziell ist, ist klein — Plugins, Properties, Konzeptebene, Rückverweise, Journal, eine Startseite. Alles andere sind zwei Jahre meiner Arbeitsweise, und die musst du nicht übernehmen.
Diese Struktur trägt dich die ersten paar hundert Notizen. Danach kuratierst du selbst, statt automatisch zu sammeln — und genau dahin soll sie dich bringen.
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Der Richtpreis spiegelt die Arbeit dahinter. Wenn er gerade nicht passt, zahl weniger — es ist dieselbe Vault.
Du kannst sie auch selbst bauen — ich zeige den ganzen Aufbau in einem 56-Minuten-Tutorial. Die Vault spart dir die Arbeit, nicht das Verständnis.
Ich baue laufend kleine Werkzeuge, meistens weil ich sie selbst brauche. Reflexionsbögen, Notizvorlagen, Fragebögen, Prompts — ohne Anmeldung.
Wir gehen gemeinsam durch, was von der Vault zu dir passt und was du weglassen kannst — und arbeiten an dem, was du damit vorhast. Drei Gespräche reichen meistens.
Zur Begleitung →Erstgespräch kostenlos